Terrier.de - Unser neues Forum


Forum Startseite     altes Forum    zurück zu TERRIER.DE    Chat      Usergalerie

log in | registrieren

Tanja

Homepage

03.02.2009,
20:13 Uhr
 

Immunsystem (Gesundheit Ernährung Pflege)

Hallo zusammen,

meine Hündin hat schon ständig ein Ohr entzündet. Bin deshalb auch beim TA in Behandlung. Erst habe ich Surolan und jetzt Aurizon bekommen. Es hilft allerdings nicht lange. Dann wurde ein Abstrich gemacht. Laut Auskunft der TA handelt es sich nicht um Milben oder ähnliches. Es ist eine Art Reaktion auf irgendwas anderes. Daraufhin habe ich die morgendliche Trockenfutterration weggelassen. Anfangs sah es auch so aus als würde es helfen, aber irgendwie hat sich das Ohr wieder, ich sag mal, entzündet. Dann hat Lucy eine Spritze die irgendwas mit Schwefel beinhaltet bekommen. Das hat auch geholfen. Keine 2 Wochen später ist das Ohr wieder rot, geschwollen und voll von so einer gelblichen Masse. Sieht aus wie Ohrenschmalz, aber irgendwie auch nicht. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Da sie auch ein "trockenes Auge" hat ist ihr Immunsystem geschwächt. Jetzt habe ich im Internet nachgelesen, dass diese sog. Ohrenentzündung auch ein Symptom auf das geschwächte Immunsystem sein kann.

Nun zu meiner Frage: Hat jemand eine Ahnung wie ich das Immunsystem meines Hundes stärken kann? Einen Versuch wäre es wert. Vielleicht kriege ich es damit in den Griff.

Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar! Langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll.

Bis dann

Tanja

marina

E-Mail

Hasbergen,
10.02.2009,
18:19 Uhr

@ Tanja

Immunsystem

Hallo Tanja,
aufgrund der wenn auch nur kurzen Anmerkung zum Futter könnte ich mir vorstellen, dass da ein Ansatzpunkt zu sehen ist. Zwar weiß ich nicht genau, wie Deine Lucy gefüttert wird und wie alt sie ist und wie Du zum BARFEN stehst, ich habe aber absolut tolle Erfahrungen damit gemacht.
Nachdem wir alle Hunde bisher mit unterschiedlichem Fertigfutter gefüttert habe, bin ich durch die Züchterin unserer Lucy aufs BARFEN gekommen.
Inzwischen ist unsere Irish Terrier Dame1 1/2 Jahre alt, top fit und es macht einfach Spaß, zu sehen, wie fressen für den Hund immer auch ein Erlebnis sein kann. Ich bin sicher, dass diese Art der Fütterung der Gesundheit von „Leib und Seele“ des Hundes gut tut.
Im Internet gibt es viele gute Seiten zum BARFEN zu finden, vielleicht einfach mal einen Abend surfen.
PS: Unser Caesar wurde mit 15 Jahren noch sanft mit Erfolg für seine Hautprobleme an diese Fütterungsmethode herangeführt.
Alles Gute für Euch wünscht
Marina

Inka

Homepage E-Mail

Sinntal,
11.02.2009,
14:40 Uhr

@ marina

Immunsystem

» Hallo Tanja,
» aufgrund der wenn auch nur kurzen Anmerkung zum Futter könnte ich mir
» vorstellen, dass da ein Ansatzpunkt zu sehen ist. Zwar weiß ich nicht
» genau, wie Deine Lucy gefüttert wird und wie alt sie ist und wie Du zum
» BARFEN stehst, ich habe aber absolut tolle Erfahrungen damit gemacht.
» Nachdem wir alle Hunde bisher mit unterschiedlichem Fertigfutter gefüttert
» habe, bin ich durch die Züchterin unserer Lucy aufs BARFEN gekommen.
» Inzwischen ist unsere Irish Terrier Dame1 1/2 Jahre alt, top fit und es
» macht einfach Spaß, zu sehen, wie fressen für den Hund immer auch ein
» Erlebnis sein kann. .
» Im Internet gibt es viele gute Seiten zum BARFEN zu finden, vielleicht
» einfach mal einen Abend surfen.
» PS: Unser Caesar wurde mit 15 Jahren noch sanft mit Erfolg für seine
» Hautprobleme an diese Fütterungsmethode herangeführt.
» Alles Gute für Euch wünscht
» Marina
Ich barfe unsere 3 ja nun auch mittlwerweile seit einm Jahr und kann mich hier nur anschliessen "Ich bin sicher, dass diese Art der Fütterung der
» Gesundheit von „Leib und Seele“ des Hundes gut tut"
Endlich stehen meine 3 freudig vor dem Futternapf, sind gesund und munter. Auch meinen 2ten Wurf habe ich teilBARF aufgezogen. Sie sind mittlerweile 10 Monate alt und leben noch immer :)-D )
Vielmals habe ich gehört, dass allergie Probleme durch diese Art in den Griff zu bekommen sind
Inka

---
Inka aus Hessen
mit Donni, Yassi und BeyVin
und 5 Katzen

Tanja

Homepage

14.02.2009,
16:40 Uhr

@ Inka

Immunsystem

Hallo ihr zwei,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe bei meiner TA einen Allergietest machen lassen. Leider ist Lucy fast gegen alles allergisch was es gibt, und zwar gegen: Kalb, Huhn, Rind, Schwein, Weizen, Milch, Fisch, Pferd, Hafer, Reis, Roggen, Gerste, Sesam und Soja. Sie verträgt wohl: Kartoffeln, Pute, Lamm und Ente. Eingereichte Futterproben haben ergeben, dass sie Lamm pur von der Fa. Rinte verträgt. Ich habe dann Trockenfutter von der Fa. Vet-Concept bestellt (das wurde auch getestet), sowie getestete Straußen-Sticks gekauft. Für das Ohr habe ich Ciloxan bekommen. Jetzt müssen wir erstmal gucken das die allergischen Reaktionen runtergefahren werden. Dann kann ich anfangen zu testen wie sie auf andere Futtermittel reagiert.

Über das BARFEN habe ich mich im Internet ebenfalls informiert, muß aber ehrlich gestehen das ich mir das noch nicht zutraue. Habe irgendwie Angst das sie dann (weil ich was falsch mache) irgendwelche Mangelerscheinungen bekommen. Ich werde mir das aufjedenfall nochmal überlegen wenn wir die Allergie in den Griff bekommen haben. Meine andere Hündin, Buffy 7 Jahre, hat ebenfalls Allergien. Hausstaub- u. Vorratsmilben, Lebensmittelunverträglichkeiten wurden noch nicht getestet, habe ich aber vor, denn wenn ich die Nahrung eh umstellen muß, dann kann ich Buffy auch direkt mit berücksichtigen. Hoffe das es bei ihr nicht so schlimm ist.


Liebe Grüße

Tanja

P.S.: Lucy wird im April 9 Jahre und ist bisher immer mit Pedigree pur (Naßfutter) gefüttert worden.

marina

E-Mail

Hasbergen,
17.02.2009,
21:14 Uhr

@ Tanja

Immunsystem

Liebe Tanja,
das hört sich ja ziemlich schlimm an mit Deiner Lucy.
Meiner Meinung nach wird jedoch gerade in der schulmedizinischen Behandlung von Allergien Ursache und Wirkung verwechselt.
In der Humanmedizin hat sich zumindest in Teilen die Meinung gefestigt, dass die Ursachen in den Allergien oft im Zuviel zu suchen sind: zu viel Hygiene, zu viel exakt berechnete, oft künstliche Vitamine u.s.w. Dies scheint zu bewirken, dass das Immunsystem sich gegen Stoffe wehrt, die eigentlich natürlich sind; man hat ja sonst keine Feinde!
Fakt ist auf jeden Fall, dass Allergien eine Zivilisationskrankheit sind und zwar bei Menschen und Tieren.

Die natürliche Nahrung der Hunde besteht in erster Linie aus Grün fressenden Beutetieren und ist nicht auf Getreide aufgebaut. Wenn man sich die Zusammensetzung von Fertigfutter anschaut, stellt man schnell fest, dass hier Getreide oft den Hauptanteil ausmacht.
Und auch wenn für uns ekelig ist, so ein richtig schön stinkender Pansen mit Füllung ist nun mal ´ne Delikatesse für unsere Fiffis und das seine Berechtigung.

Alle Barfer, mit denen ich bisher gesprochen habe, waren von dieser Ernährungsart vollkommen überzeugt. Ich kenne keinen, der wieder auf Fertigfutter umgestellt hat.
Diese Begeisterung findet man bei Benutzern von Fertigfutter viel seltener. Da wird probiert und gewechselt, Diät- und Spezialfutter, Flocken, Nass- und Fertigfutter.
Vieles spricht dafür, dass die meisten Allergien gar nicht erst entstehen würden, wenn unsere Hunde artgerecht und das heißt nun mal roh gefüttert würden.
Sorgen wegen Fehlernährung brauchst Du Dir eigentlich nicht machen. Mit dem, was bei abwechslungsreicher Küche bei uns Menschen abfällt und der nötigen Menge Rohfleisch kann eigentlich nichts passieren. Etwas gutes Öl dazu und fertig ist ein ausgewogenes Programm. Wir essen ja auch nicht jeden Tag exakt dosiert und in der Natur kommt die Beute auch nicht abgemessen und gewogen dahermarschiert.
Ach ja und frag mal Deinen Tierarzt, ob die Allergietests mit rohen oder gekochten Produkten durchgeführt wurde.

Also nur Mut, Lucy wird es Dir danken.

Viele Grüße
Marina

Schmidt-Kort

Homepage

Osnabrück,
22.02.2009,
07:40 Uhr

@ marina

Immunsystem

Hallo Tanja,
wie hier schon geschrieben wurde, sind die meisten Allergien in der Regel Unverträglichkeiten, die dann auftreten - wenn schlechte oder ein Zuviel an eiweißreichen Verbindungen vom Körper aufgenommen werden und sich im Darm sog. Schlacken bilden, die dann dort fröhlich vor sich hin gammeln und so den Hund quasi von innen sensibilisieren. Ein Phänomen, welches absolut typisch für die Ernährung mit Fertigfutter (spez. Trockenfutter) ist. In der Naturheilkunde - also der Alternativmedizin - sieht man das Ohr auch als Ausleitungsorgan. Viele Hunde, die chronische Ohrenentzündungen haben - haben häufig eine erheblich belastete Leber (eben oft durch nicht geeignete Ernährung). Die klassische Methode der Tierärzte behandelt jetzt die Entzündung im Ohr und verhindert damit eine weitere Entgiftung des Körpers und damit eine Entlastung der Leber - bekämft also wieder mal nur ein Symptom und nicht die Ursache. Durch eine Umstellung in der Ernährung und eine Behandlung der Leber (regenerative Hilfe) wäre das Gleichgewicht im Körper wieder hergestellt. Vielleicht suchst Du dir mal eine gute Heilpraktikerein für Tiere und holst da eine Meinung ein. Auch wenn viele Meinungen der alternativen Medizin gegenüber immer noch sehr skeptisch sind, zählt für mich mittlerweile: "Wer heilt hat Recht".

Alles Gute und viel Erfolg
Sebastian

Terrier.de - Unser neues Forum | Kontakt
3800 Einträge zu 729 Themen, 2877 registrierte User, 4 User online (0 reg., 4 Gäste)
Script by Alex  ^