TERRIER.DE : TIPPS UND TRICKS : HUND UND KATZE

Wenn die Katze auf den Hund kommt

Katzen fühlen sich in der Umgebung anderer Tiere oftmals wohler, als angenommen wird. Sie teilen die Bewohner ihrer Umwelt starr in drei Kategorien ein: anderer Artgenosse - wozu die Katze auch den Menschen zählt -, Beutetiere und Feinde.

Wer eine Katze mit mehreren Haustieren gleichzeitig unter einem Dach hält, sollte sich dessen bewußt sein, denn mit zunehmendem Alter der Katze festigt sich diese Ordnung. Eine erwachsene Katze wird demnach Vögel und Hunde eher als Beute bzw. Feinde ansehen als eine, die von klein auf an ihre Mitgeschöpfe gewöhnt ist und sie anders eingeteilt hat.

Es ist erwiesen, daß Jungkatzen sich besser in einen Haushalt integrieren lassen, in dem bereits ein Hund lebt, als umgekehrt. Hier ein Tip: Nehmen Sie das Kätzchen einfach auf den Arm und zeigen ihm den schlafend zutraulichen Hund - das weckt erstes Vertrauen und Neugier auf mehr.

Ein ruhiger Hund wird dann den Annäherungsversuchen eines jungen Stubentigers, der noch keine arteigene Witterung abgibt, aufgeschlossen entgegenblicken. Dabei kann das Kennenlernen auch schon mal etwas stürmischer ablaufen. Aber kein Grund zur Sorge. In jeder guten Kameradschaft - sowohl beim Menschen als auch beim Tier - kommt es anfangs zu Schwierigkeiten.

Einer lebenslangen Freundschaft, die schon zwischen Jungkatze und Welpe beginnt , steht jedoch kaum etwas im Wege.

Leben Hund und Katze unter einem Dach, sollte man darauf achten, dass kein Futterneid aufkommt. Am besten haben beide Tiere einen eigenen Futterplatz. Es sollte vermieden werden, dass der Hund vom Katzenfutter frisst und umgekehrt. Das Katzenfutter ist für die meisten Hunde zu proteinreich und kohlenhydratarm.

Hundefutter hingegen enthält für Katzen zu viele Kohlehydrate und zu wenig Eiweiß. Würden beide Tiere auf Dauer das falsche Futter fressen, könnten sie durch die Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen krank werden. Sind Hund oder Katze krank, ist es möglich, dass sie sich gegenseitig anstecken. Dabei kommt es jedoch auf die Art der Erkrankung an. Übertragen werden können Krankheiten, die nicht auf einen bestimmten Wirt spezialisiert sind.

Vor allem bei parasitären Erkrankungen aller Art sollten sowohl Hund als auch Katze behandelt werden. Flöhe springen von Tier zu Tier und der Mensch ist ebenfalls von einer Ansteckung bedroht. Gleiches gilt für Hautpilze und viele Wurmarten sind zwischen Hund und Katze übertragbar.

Eine gute Haustierkrankenversicherung deckt Wurmkur, Impfung und Floh- bzw. Zeckenprophylaxe im Vorsorgeschutz mit ab. Beispielsweise bei Agila werden verschiedene Tarife angeboten, sodass man sich den passenden für sein Haustier aussuchen kann. Nach Möglichkeit sollte man die Tiere im Krankheitsfall einige Zeit voneinander trennen und Liegeplätze, Futternäpfe und dergleichen regelmäßig gründlich reinigen. So kann eine Ansteckung oft von vornherein vermieden werden.

Auf der Seite der Pfotenteam Tierhilfe findet man eine ausführliche Anleitung, wie man Hund und Katze aneinander gewöhnen kann.

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