Skye Terrier
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Herkunft und Geschichte
Der Skye Terrier entwickelte sich aus den kleinen Hunden des schottischen Hochlandes, die Dachs, Fuchs, Otter und Kaninchen in ihren Bauen verfolgten, Die besten dieser "Erdhunde" stammten angeblich von der Insel Skye. Über einen langen Zeitraum hinweg galten der Skye und der Cairn Terrier als Vertreter der gleichen Rasse, wobei der Cairn als kurzhaariger Skye beschrieben wurde. Es gab ebenfalls Skyes mit aufrecht stehenden und mit flach anliegenden Hängeohren. Diese Varianten klassifizierte man ab 1904 gesondert. Obwohl noch zulässig, ist die Spielart mit den Hängeohren heutzutage in Großbritannien selten anzutreffen.
Der berühmteste Skye Terrier ist vermutlich Greyfriars Bobby, der Held einer romantischen Geschichte. Um 1860 wurde auf dem Friedhof der Greyfriars-Kirche in Edinburgh Bobbys Herrchen beerdigt. 14 Jahre lang - bis zum eigenen Tod - hielt Bobby Wache am Grab seines Herrn, die er nur unterbrach, um in die Teestube zu gehen, die er einst mit seinem verstorbenen Herrn aufgesucht hatte. Später hat man diesem treuen Hund ein Denkmal gesetzt, das noch heute in der Nähe der Greyfriars-Kirche zu besichtigen ist.
Charakter und Pflege
Der Skye Terrier ist Fremden gegenüber mißtrauisch. Sein langes Fell ist pflegeintensiv, da er Spaziergänge in der freien Natur liebt.
Rassestandard
Grösse
ideale Widerristhöhe: Rüden 25 cm, Hündinnen 24 cm
Gewicht
um 11,5 kg
Fell
Lang, hart, glatt flach anliegend und gerade, mit kurzer, dichter, weicher und wolliger Unterwolle.
Farbe
Schwarz, Dunkel- oder Hellgrau, Rehbraun oder Cremefarben, mit schwarzen Abzeichen.
Körperbau
Langer und mächtiger Kopf und Schädel; braun, ziemlich dunkle Augen; aufrecht stehende oder hängende Ohren; langer, niedriger Körper mit geradem Rücken; hängt der Schwanz herunter, so ist das Schwanzende gekrümmt, ansonsten waagerecht in Verlängerung der Rückenlinie.